Anita Awosusi

PROJEKTMITARBEITERIN

Anita Awosusi ist Autorin, Herausgeberin und Bürgerrechtlerin. Seit Mitte der 1980er Jahre setzt sie sich aktiv für die Rechte von Sinti und Roma ein.

Sie ist Tochter von Holocaust Überlebenden.

Anita Awosusi beteiligte sich am Aufbau des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma und leitet dort für viele Jahre das Referat Dialog. In ihrem Buch „Vater unser. Eine Sinti-Familie erzählt“ verfolgt Anita Awosusi als Chronistin ihrer Familiengeschichte den Anspruch, die biographische und historische Erinnerung zu bewahren.

Für das RomaniPhen Archiv arbeitet sie an dem Projekt: „Tschi hi bistermen-nichts ist vergessen“ .

In diesem Projekt treffen zum ersten Mal Töchter, Enkelinnen und Urenkelinnen zusammen, um sich über die vergangenen Erlebnisse ihrer Eltern, Groß- und Urgroßeltern, aber auch über das Heute, auszutauschen. Gegenstand des Projekts ist die Auswirkung der Geschichte ihrer Vorfahren als Holocaust-Überlebenden, auf ihr individuelles Leben.

Im Projekt “ Tschi hi Bistermen“ – Nichts ist vergessen“, kommen sie zusammen, um sich über ihre familiären Beziehungen, ihre Sehnsucht nach Normalität, ihre jahrelang verdrängten Schuldgefühle als Nachgeborene Überlebender auszutauschen. Die daraus entstandenen Gespräche und Interviews sind die Ergebnisse des Projekts.

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