Leben ohne Papiere

Ausstellung „Schule zieht Grenzen – wir ziehen nicht mit!“ 

Die Ausstellung „Schule zieht Grenzen – wir ziehen nicht mit!“ zeigt am Beispiel Berlins, wie aufgrund rassistischer Ordnungen Kinder, Jugendliche und so manche Lehrkraft an gleichberechtigter schulischer Teilhabe gehindert werden. Welche geschichtlichen und rechtlichen Zusammenhänge bestehen und wie die beteiligten Schüler*innen, ihre Eltern, betroffene Lehrer*innen und Communities damit umgehen.

In der Ausstellung werden Schlaglichter auf unterschiedliche Epochen, einzelne Biographien, und Protestformen geworfen, sowie Schulporträts vorgestellt. Ergänzt wird sie durch eine historische Einordnung und Interviews mit ehemaligen Schüler* innen, Aktivist* innen, Lehrer* innen und anderen Pädagog*innen. Die Frage nach Handlungsstrategien im Umgang mit den jeweiligen Mechanismen von Ausschluss und Segregation im Kontext Schule stehen bei allen thematischen Clustern im Mittelpunkt.

Sie ist das Ergebnis des kollaborativen Forschungs- und Ausstellungsprojekts „Passkontrolle! Leben ohne Papiere in Geschichte und Gegenwart„. Es wurde in enger Zusammenarbeit der ASH Berlin, der HTW Berlin, dem Jüdischen Museum Berlin, dem Verband für interkulturelle Arbeit – VIA-Regionalverband Berlin/Brandenburg e.V./dem RomaniPhen Archiv, dem FHXB-Museum, der IniRromnja, International Women Space und Jugendliche ohne Grenzen durchgeführt. Das Projekt wurde vom IFAF Berlin finanziert. 

Erstmalig gezeigt wurde die Ausstellung vom 31.01 bis zum 05.05.2019 im FHXB-Museum. Ein umfangreiches Begleitprogramm auf der „Bühne des Widerstands“ mit Workshops, einer Performance- und Theateraufführung und einer Buchvorstellung ergänzte sie. Das Programm wurde gemeinsam mit den beteiligten Partner*innen und weiteren Migrant*innenselbstorganisationen entwickelt und von diesen durchgeführt. Kuratiert wurde es von Melanie Joschla Weiß. 

Die Ausstellung kann auf der Webseite von Verwobene Geschichten digital angesehen und bei uns ausgeliehen werden. 

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