WISSENSARCHIV | VIDEO
Unterbrechung des Gedenkens ist ein 20-minütiger Kurzfilm, der aus einer konkreten Bedrohung heraus entstanden ist: Das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti*zze und Rom*nja Europas sollte zugunsten einer S-Bahn-Linie verlegt bzw. zerstört werden. Was hier verhandelt wurde, öffnet die grundlegende Frage, ob Gedenken unterbrochen oder verschoben werden kann.
Gerade Deutschland trägt eine besondere Verantwortung für die Erinnerung an die in der NS-Zeit ermordeten Sinti*zze und Rom*nja. Dass dieses Denkmal überhaupt in Berlin steht, ist keine Selbstverständlichkeit. Der Film sammelt Stimmen von Überlebenden, von Angehörigen von Überlebenden, von Mitstreiter*innen und Aktivist*innen aus den Communities. Sie sprechen darüber, was das Denkmal für sie bedeutet: als Ort des Gedenkens, der Kontinuität und der Würde – und als Ort, dessen Existenz immer wieder infrage gestellt wird.
Von Estera Sara Stan
Ein Projekt von RomaniPhen
Schnitt: Florian Seidel
Gefördert von Stiftung Denkmal


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