Das übergeordnete Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Umsetzung einer nachhaltigen, mehrsprachigen Social-Media-Kampagne, die Rassismus-Prävention mit aktiver Erinnerungskultur und politischer Prozessbegleitung verbindet. Die Kampagne richtet sich gleichzeitig an Romani und Sinti Communities sowie an eine breite öffentliche Zielgruppe. Konkrete Ziele:
– Sichtbarmachung des Unrechts an Sinti:zze und Rom:nja nach 1945 in BRD und DDR, mit besonderem Fokus auf marginalisierte Narrative: migrierte Communities, queere Perspektiven, DDR-Geschichte
– Erhöhung des öffentlichen Wissens über den Aufarbeitungsprozess und die künftige Kommission
– Aktive Community-Begleitung des Kommissionsprozesses aus Selbstorganisationsperspektive
– Sichtbarmachung von Widerstandsgeschichten und Handlungsmächtigkeit von Romani Communities
– Aufbau eines dauerhaft zugänglichen digitalen Wissenskorpus im RomaniPhen-Archiv und auf der Talking-Memories-Plattform
– Empowerment und positive Repräsentation von Sinti:zze und Rom:nja in ihrer Diversität